Müllers Edelpapageien
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Meine Erfahrungen mit der Haltung und Zucht von Müllers Edelpapageien

(Tanygnathus – Sumatranus – Sumatranus)

von Bettina Buchmüller aus Burgrieden, Deutschland

In der Vogelhaltung und der Zucht ist der Müllers Edelpapagei praktisch unbekannt. Er gehört zur Gattung der Großschnabelpapageien. Es gibt nur spärliche Informationen über diese Art, darum möchte ich etwas über diese für mich besonderen Vögel schreiben.

Pedro

Ein kurzer Steckbrief zum Müllers Edelpapagei

Gesamtlänge ca. 32 cm
Beide Geschlechter sind überwiegend grün gefärbt, Hinterrücken und Bürzel sind himmelblau. Die kleinen Flügeldecken sind gelb gesäumt, die Hand und Schulterdecken blau gesäumt, wobei das Männchen mehr blau besitzt als das Weibchen.
Der Schnabel des Männchens ist rot, der des Weibchens hornfarben, wobei der Schnabel des Männchens mit jedem Jahr dunkler wird.
Neben der Nominatform, der meine Vögel angehören, sind derzeit noch fünf weitere Unterarten bekannt, die sich vor allem durch die Tönung des grünen Gefieders und der blauen Partien sowie an der Farbe der Iris unterscheiden:

  • T. Sumatranus – Sumatranus heller bis gelber Irisring ( Nominatform )
  • T. Sumatranus – Sangirensis heller bis gelber Irisring
  • T. Sumatranus – Burbidgii roter Irisring
  • T. Sumatranus – Everetti orangener Irisring
  • T. Sumatranus – duponti orangener Irisring
  • T. Sumatranus – freeri orangener Irisring

 

Verbreitung

Die Nominatform lebt auf Sulawesi, einschließlich der kleinen Inseln vor der nördlichen Halbinsel, auf Togian, den Banggai-Inseln sowie auf Butung und Muna.

Mein erster Papagei war ein männlicher Müllers Edelpapagei der als Heimvogel bei mir im Wohnzimmer lebte.
Nach zwei Jahren gesellte ich ihm ein Weibchen dazu; ich dachte damals ich tue ihm einen Gefallen, aber das war zumindest anfangs ein Irrtum: Beide Vögel waren Handaufzuchten und beide waren aufeinander eifersüchtig. Es dauerte über ein Jahr bis das Männchen sein Weibchen fütterte

.Pero und Kiara

Nachdem beide Vögel vier Jahre alt waren, hatten sie das erste Mal erfolgreich im Wohnzimmer gebrütet. Die beiden waren es gewohnt, und ließen sich nicht von uns stören.
Nachdem wir aber Kinder hatten, mussten die Vögel in ein extra als Vogelzimmer eingerichteten Raum umziehen, was ihnen nicht gefiel.
Sie haben ihre Jungen verhungern lassen.

 

Haltung

Da wir in einem Wohngebiet leben, wo die Nachbarn sehr eng angrenzen, ist es mir leider nicht möglich, die Vögel ins Freie zu lassen. Sie bewohnen deshalb eine Voliére mit den Maßen 2m (Höhe) x 2m (Länge) x 1m (Tiefe).
Die Voliére wird alle zwei Wochen mit neuen Ästen ausgestattet. Weidenäste hänge ich zusätzlich in die Voliére zur Beschäftigung, da das Nagebedürfnis bei Müllers Edelpapageien sehr groß ist.

Meine Papageien werden jeden Tag mit warmem Wasser aus der Blumenspritze besprüht, was sie sehr genießen. Die Blumenspritze wird mit kochendem Wasser gefüllt und gereinigt, damit sich keine schädlichen Keime entwickeln. Bei den Jungtieren gibt es manchmal etwas ängstlichere Tiere. Diese werden natürlich nicht zum Baden gezwungen.

Im Vogelraum habe ich zur UV Lichtunterstützung noch zusätzlich eine Arcadia Bird Lampe.

Der Vogelraum besitzt ferner noch eine Glasfront mit Fenster und Türe, die im Sommer den ganzen Tag geöffnet ist. Die Tür ist mit einem Fliegengitter gesichert, damit ich nicht Besuch von Katzen im Vogelzimmer habe.

Ein Leckerli für Pedro

 

Fortpflanzungsverhalten

Zuerst hänge ich natürlich den Nistkasten auf, der eine Größe von 30 cm x 35 cm Grundfläche, 60 cm Höhe und ein Schlupfloch von 10 cm Durchmesser besitzt. Als Einstreu verwende ich Buchenholzgranulat und Tannenholz.

Zuerst schaut sich das Männchen von außen den Nistkasten an. Er klopft wie ein Specht gegen das Holz, springt dann schnell zurück und wartet mit sicherem Abstand, ob ein anderer Vogel aus dem Kasten kommt.

Wenn er vor dem Kasten sitzt und nicht mehr zurückweicht, kommt das Weibchen, um sich die Sache näher anzuschauen. Das Weibchen ist der dominante Partner. Es bestimmt, wann es bereit ist, eine Brut anzufangen. Das Männchen muss seine Angst vor dem Weibchen überwinden. Gelingt das nicht, wird es keinen Erfolg und keine Brut geben. Mein Männchen hatte richtige Angst vor seiner Partnerin. Auch heute noch, nachdem sie nun seit elf Jahren zusammen sind, fliegt er sofort weg, wenn sie kommt.
Wenn das Weibchen anfängt im Kasten zu schlafen und in der Einstreu scharrt, ist das ein gutes Zeichen, dass sie bald mit der Brut beginnen möchte.

Ist das Weibchen so weit, so rutscht sie auf dem Ast ganz langsam in Richtung des Männchens, legt den Kopf in den Nacken und gibt gurrende Geräusche von sich. Dann wird so lange gegurrt, bis er nachgibt. Sollte er nicht mögen, stößt sie ihn leicht mit dem Schnabel und gurrt noch lauter.

Er steigt mit beiden Füßen auf den Rücken des Weibchens und beginnt zu kopulieren. Danach wird das Gefieder geschüttelt, das Weibchen lässt sich füttern, um anschließend mit lautem Schrei im Kasten zu verschwinden.

Ist der Hahn aufgeregt oder möchte dem Weibchen imponieren, so schreitet und stampft er breitbeinig mit den Füßen. Da mein Männchen zahm ist und spricht, kann das manchmal sehr komisch sein: Er stampft und sagt immer "Komm Ira", so heißt das Weibchen, "komm her".

Bei der Gattung Tanygnathus ist es typisch, dass die Paare sich nicht kraulen. Es findet lediglich Partnerfüttern statt, und auch nur in dieser Zeit sitzen die Tiere nebeneinander, ansonsten halten sie Abstand.

Ich hörte schon von Züchtern, die die Tiere abgegeben haben, weil sie dachten, die Tiere harmonierten nicht, dabei ist ihr Verhalten arttypisch.

 

Gelege und Aufzucht

Das Gelege besteht aus 3 bis 4 Eier, die in der Regel im Abstand von ca. 2 bis 3 Tagen gelegt werden. Ich habe aber auch schon nach zwei Eiern über eine Woche lang auf das dritte Ei warten müssen. In der Regel sitzt das Weibchen ab dem zweiten Ei fest auf den Eiern und brütet.

Die Brutdauer beträgt 25 Tage. Das Weibchen brütet allein, das Männchen darf nicht in den Kasten.

Mir fiel auf, dass selbst schon bei den Jungtieren die Weibchen noch im Kasten schlafen und die jungen Männchen schon beim Vater draußen sitzen bleiben, um zu schlafen.
Ist ein Ei gelegt worden, so schaut mein Männchen ins Schlupfloch und ruft immer "Hallo".
Wenn ein Junges geschlüpft ist, greift er mich gerne an. Er schreit aber auch, wenn ich das Kleine nicht anschaue: Man merkt einfach dass er früher mit uns im Wohnzimmer gelebt hat.

Die Jungen kommen nahezu nackt zur Welt, können aber schon recht bald ihren Kopf heben.
Im Alter von ca. 10 bis 15 Tagen, je nach Entwicklung der Jungen, beringe ich sie mit geschlossenen Ringen der Größe 9,5.
Die ersten Kiele kommen an den Flügeln nach ca. drei Wochen zum Vorschein.
Der anfangs rosafarbene Schnabel wird bräunlich, und der Kopf sieht nun langsam grau aus wegen der Kiele, die nun stärker wachsen.
Ab der sechsten Woche werden die Flügel schon so heftig bewegt, dass der ganze Nistkasten wackelt und das Weibchen öfter mal mit den Jungen schimpft.
Ab der siebten Woche schauen die Kleinen schon frech aus dem Kasten heraus, aber erst ab der achten Woche verlassen sie ihn. Wenn sie das nicht freiwillig tun, denn jagt das Weibchen sie hinaus.

 

Tabellarische Aufstellung der bisherigen Gelege
 

Monat / Jahr

Eier

Geschlüpfte Junge

Ausgeflogene Jungtiere

04 / 1997

3

-

-

04 / 1998

3

-

-

08 / 1998

3

2

1,1

04 / 1999

4

3

1,1

11 / 2000

3

1

1,0

11 / 2001

4

2

0,1

04 / 2002

3

2

1,0

05 / 2003

3

1

-

05 / 2004

3

1

-

10 / 2005

3

2

1,1

07 / 2006

4

4

1,3

06 / 2007

3

1

-

09/ 2007

2

?

?

Das Weibchen hat schon zwei Jungtiere verletzt, wobei ich nicht weiß, warum. Ist es das Gefühl, dass wir eine Gefahr sind und sie möchte sie von uns weg treiben? Ich bin mir da noch nicht so ganz sicher.

An der Aufstellung kann man sehen, dass es nie größere Probleme gab. Lediglich 2003, als wir die Tiere in das Vogelzimmer umziehen mussten, fütterten sie das Jungtier in der zweiten Woche und einmal in der dritten Woche nicht mehr. Vielleicht war es die Umstellung von der Wohnung in ein separates Zimmer. Danach gab es keine Probleme mehr.

Bei früheren Bruten musste ich die Jungen nach dem Ausfliegen mit dem Vater extra setzen, damit sie Mutter sie nicht verletzen konnte. Oder ich musste die Kleinen von Hand ab der sechsten Woche aufziehen. Ich selbst ziehe aber die Naturbrut vor, und füttere so wenig wie möglich zu.

Die Brut im Jahr 2006 war für die Vögel ein großer Erfolg: Sie hatten vier Eier. Alle Nestlinge sind geschlüpft und groß geworden, ich musste nicht einmal zufüttern! Das Weibchen hat sie nicht angegriffen, nachdem sie ausgeflogen waren. Ich hatte schon die größten Befürchtungen gehabt, aber: Sie wurden erstklassig versorgt!

 

Ernährung

Folgendes Futter gebe ich meinen Müllers Edelpapageien:
 

In der Brutpause

Während der Jungenaufzucht

  • Körnermischung ohne Nüsse und wenig Sonnenblumenkerne
  • Banane und Apfel
  • Je nach Verfügbarkeit Weintrauben aus dem Garten
  • Kirschen
  • Johannisbeeren
  • Himbeeren
  • Löwenzahn
  • Vogelmiere
  • Eberesche
  • Hagebutte
  • Mais (ich friere einen Vorrat ein)
  • Karotten
  • Staudensellerie
  • Exotisch Früchte werden nicht so gut angenommen.
  • Ins Wasser Vitakombex
  • Über das Obst Prime von Hagen
  • Einmal wöchentlich Korvimin zur freien Aufnahme
  • Eifutter befeuchtet mit Wasser
  • In das Eifutter gebe ich Korvimin
  • etwas Kochschinken
  • Papageienmischung ohne Nüsse aber mit Sonnenblumenkernen
  • Banane und Apfel (anderes Obst wird in der Zeit nicht genommen )
  • Karotten
  • Staudensellerie
  • Kartoffeln und Brokkoli, gekocht und noch warm
  • Ins Wasser gebe ich Vitakombex

Ja ich koche für meine Vögel! Ich bin schon oft gefragt worden, ob das denn wirklich nötig sei. Meine Antwort darauf lautet: Wenn sie es nicht gewohnt sind, muss man das natürlich nicht tun. Aber mein Paar genoss alle Vorzüge im Wohnzimmer, bekam zwar nie Gesalzenes oder Süßes, aber eben gekochte Kartoffel, Brokkoli usw.
Sie sind es eben gewohnt, während ihrer Jungenaufzucht was Besonderes zu bekommen. Bekommen sie es nicht, sind sie beleidigt und füttern die Jungen nicht mehr so gut.

Die Nestlinge werden anfangs vor allem mit Eifutter gefüttert. Ab dem fünften Tag wird diese Nahrung mit Karotten ergänzt. Während der weiteren Aufzucht wird gekochtes Gemüse bevorzugt, ab der dritten Woche steigt auch der Anteil an Banane.
Ab der vierten Woche wird auch wieder viel Körnerfutter genommen, das Weibchen nimmt wieder selber Nahrung zu sich und lässt sich nicht mehr nur vom Männchen füttern.

 

Die Aufzucht von vier Müllers Edelpapageien

Das war eine schöne Aufregung: Ich hörte das erste Piepsen und entdeckte den ersten Nestling am 27.07.06. Er wurde gut versorgt. Am nächsten Tag folgte Nummer zwei.
Ich freute mich sehr dass zwei Vögel geschlüpft waren und konnte es kaum glauben, als am 29.07.06 ein drittes im Kasten lag. Für mich war nun eigentlich klar, dass kein viertes mehr schlüpft, das konnte einfach nicht sein, das war noch nie der Fall.
Am nächsten Tag schaute ich nach, ob alle Kleinen sich noch bewegten. Ich schloss die Kontrolltüre schon wieder, da dachte ich mir "Da war was anders als gestern". Ich schaute noch einmal rein und fand das letzte Ei nicht mehr!
Nun fing ich an zu zählen, was gar nicht so einfach war, denn die Kleinen liegen ja kreuz und quer übereinander. Ich stellte fest: es waren vier… Ich wusste einfach nicht, ob soll mich nun freuen oder Angst haben sollte, dass die Mutter nicht füttert!

Eine Handaufzucht mit so kleinen Winzlingen wollte ich mir nicht antun, da ich selbst noch sehr kleine Kinder habe, die versorgt werden wollen. Das Aufziehen von Nestlingen hätte ich nicht geschafft.

Aber das Weibchen hat mich überrascht. Sie hat mit Hilfe des Männchens alle vier Jungen vorbildlich aufgezogen.

In den Folgemonaten riefen mich plötzlich alle möglichen Leute an, die dringend Männchen suchen, ob denn für sie auch etwas dabei wäre. Es war genau ein Männchen dabei, das ich jedoch selber behalten wollte, um noch ein weiteres Paar aufzubauen.

Ich hatte noch mehr Glück und bekam von einem Züchter ein blutfremdes, flugunfähiges Weibchen. Das Beste daran: mein Männchen und sie vertrugen sich sehr gut, obwohl das neue Weibchen nun drei Jahre und das Männchen gerade mal ein Jahr alt war. Nun hoffte ich natürlich, dass aus dem Paar auch noch irgendwann ein erfolgreiches Zuchtpaar wird, aber es kam anders als ich dachte...
Ich bekam auf eine neue Suche hin ein flugunfähiges Männchen zurück. Das Besondere: Es war einmal mein eigenes, ich hatte es damals abgegeben!. Pedro ist Jahrgang 1999 und natürlich geschlechtsreif, und da er auch nicht fliegen konnte, passten die beiden sofort optimal zusammen. Bereits nach 3 Tagen fütterte er sein Weibchen.
Das junge Männchen saß noch einige Zeit bei Ihnen, fand aber immer weniger Beachtung und wurde immer öfter verjagt. Daraufhin beschloss ich ihn abzugeben.

 

Geschlechtsunterschied

Bei Altvögeln kann man das Geschlecht gut unterscheiden: Beim Männchen ist der Schnabel rot, beim Weibchen hornfarben.
Bei den Jungvögeln sieht man das noch nicht, denn die Schnäbel sind bräunlich und färben sich erst mit ca. ein bis zwei Lebensjahren. Aber auch das kann variieren; beim einen dauert es länger, beim anderen kürzer.
Ich lasse im Alter von ca. 6 Wochen eine DNA Analyse der Feder durchführen, somit weiß ich schon recht früh, was für Geschlechter ich habe und kann den jeweiligen Interessenten frühzeitig Bescheid geben.

Ansonsten kann ich oft anhand der Kopfform und am Verhalten feststellen, was für ein Geschlecht ich vor mir habe:
Die Männchen haben einen schmaleren Kopf und die Augen sind schmäler, fast etwas schlitzartig, während die Weibchen große Augen haben und mir schon im Nistkasten mit aufgestellten Flügeln drohen.

Auf diese Anzeichen kann ich mich recht gut verlassen. Ich weiß natürlich nicht, ob das nur bei meinem Paar so ist, denn die Kopfform könnte bei einem anderen Paar ja wieder ganz anders sein. Ich kann hier nur von meinem Paar berichten. Deshalb ist der DNA-Test für die letzte Sicherheit unerlässlich.

 

Sonstiges

Müllers Edelpapageien sind auch nachts aktiv: Wenn draußen ein Geräusch zu hören ist, wird laut geschrien. Darum ist es mir wie eingangs erwähnt auch nicht möglich, die Vögel draußen im Garten zu halten. Die Nachbarn würden aufrecht im Bett sitzen, sobald die Vögel "loslegen". Darum sind sie im Innenraum und die Türe wird geschlossen.

Die Männchen sind sehr sprachbegabt, können Worte und ganze Sätze sprechen. Auch lachen sie und selbst Melodien komponieren sie!

Die Weibchen haben keinerlei Talent, etwas nachzuahmen, zumindest hatte ich noch keines, das gesprochen oder gepfiffen hätte.

Mir haben diese Papageien schon immer gefallen. Sie sind für mich etwas besonderes, das man auch nicht sehr oft findet. Schade ist, dass man manchmal lange warten muss, bis man einem eigenen Vogel einen Partner dazu gesellen kann. Aber das liegt schlicht daran, dass der Müllers Edelpapagei einfach nicht oft gezüchtet wird.

Man braucht für diese Tiere viel Geduld, aber die wird durch die Schönheit der Tiere belohnt.

Für Fragen stehe ich sehr gern zur Verfügung. Auch bin ich an einem Kontakt mit Züchtern dieser und generell der Tanygnathus-Arten sehr interessiert.

Danke an alle, die mich unterstützen und mir mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

 

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zuletzt geändert am 19.07.2008
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