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 Unsere Vögel

Agaporniden (Rosenköpfchen und Pfirsichköpfchen)

 

 

Wir haben neun Agaporniden, sieben Rosenköpfchen und zwei Pfirsichköpfchen, die wir aufgrund ihrer Lautstärke und des Staubes mittlerweile aus dem Wohnzimmer verbannt haben. Jetzt haben sie einen schönen Raum mit großen Fenstern Richtung Süden.


Die zwei Gelben heißen Gino und Gill (Gill ist leider inzwischen gestorben). Daneben sitzt der junge Micky, ein echt aufgewecktes und furchtloses Kerlchen.

 

 

 Futter und Pflege

Wir geben unseren Agarponiden Großsittichfutter. Wegen des hohen Fettanteils von Sonnenblumenkernen werden letztere nur als Leckerbissen von uns gegeben. Die fressen sie uns auch aus der Hand.

Durchgehend finden unsere Vögel auch Obst oder Gemüse im Käfig: Äpfel, Gurke, Sellerie, Karotten und Mais haben sie am liebsten.

Hirsebündel (gelb oder rot) gibt es auch als Leckerbissen oder als Überbrückung für einen Tag, an dem wir mal nicht zuhause sind.

Dazu natürlich jeden Tag frisches Wasser. Eine Badewanne fehlt auch nicht, obwohl den Tieren manchmal der Unterschied zwischen Wanne und Trinkschale nicht ganz klar zu sein scheint...

Als Streu verwenden wir Buchenchips und Vogelsand mit Kalkgrit. Ausgemistet wird wöchentlich. Ein bis zweimal im Jahr wird der Käfig mit einem Dampfreiniger sauber gemacht.

Unsere Vögel dürfen unter Aufsicht fliegen. Dabei sitzen sie gerne am Fenster und lassen sich von der Sonne bescheinen. Der Ausflug ist wichtig; die Vögel sind danach ruhiger und ausgeglichener.
Die Vögel sind unglaublich neugierig. Ohne Aufsicht findet man beim Zurückkommen gründlich zerlegte Zeitungen und gehäckselte Zimmerpflanzen vor.


Flinky, Sweety, Micky und die etwas zerrupfte Maya
bei der Entdeckung des Zimmerbrunnens 

Seit eniger Zeit haben wir Neuzugang: wir übernahmen zwei Pfirsichköpfchen, die der bisherige Besitzer nicht mehr halten konnte. Auffallend: sie sind soo viel ruhiger und ihr Singsang ist deutlich melodischer.


Whisky und Schnaps

Dass es dennoch Agaporniden sind, speziell unsere, machen sie jeden Tag durch ihre Gründlichkeit deutlich: Der Futternapf ist leer, dafür ist das Trinkwasser voll mit Hülsen und Bröseln. Auch wenn ihnen ein Gegenstand im Käfig nicht passt, wird er im Trinkwasser entsorgt, egal wieviel Mühe es macht, ihn in das Schüsselchen zu hieven.

 

 

 Die alte Volière

Die haben wir aus Aluminiumprofilen (Baumarkt) nach eigenen Plänen selbstgebaut. Es sind zwei große Türen an den Seiten und eine seitliche Futterklappe vorhanden.


 Unsere alte Volière

Inzwischen haben wir viel Spielzeug und zwei Schaukeln eingebaut. Eine Badewanne und verschiedene Kletterstangen sind vorhanden. Die Sitzäste sind teilweise mit Sisal-Schnur umwickelt: wichtig, damit die Krallen nicht zu lang werden.

 

 

 Die neue Volière

Zugegeben, die selbstgebaute Volière ist nicht das, was man eine Augenweide nennt. So haben wir uns entschlossen, mit dem Vogelzimmer auch die Behausung der Vögel zu ändern.


Die neue Volière für die Rosenköpfchen. Im Hintergrund ein kleineres Exemplar für Whisky und Schnaps. Daneben eine Landemöglichkeit (Vogeltränke) für den Freiflug, die wir im Christbaumständer befestigt haben.

Unsere "Gummibärchen" (wie die Vögel liebenswerterweise von meiner Schwester genannt werden) finden so mehr Platz bei gleichzeitiger einfacherer Reinigungsmöglichkeit. Für uns beruhigender: nun schrauben sie nicht ständig alle Schrauben auf, die wir in der alten Volière mühsam zugedreht hatten...


 

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zuletzt geändert am 27.01.2009
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